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SUMMARY:4-händig im Notenpunkt
DESCRIPTION:Erik Satie: Parade\, en habit de cheval \n  \nMischa Käser 11 Bagatellen \nPuccini: la Bohème (2. Akt\, für vierhändiges Klavier\, arrangiert von Tomas Bächli) \nPetra Ronner und Tomas Bächli\, Klavier \n 
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SUMMARY:Work in Residence- Leopold Spinner Sonatine op 22
DESCRIPTION:Einen ganzen Tag lang beschäftigen wir uns mit einem einzigen Werk\, der Klaviersonatine von Leopold Spinner (1906-80): in kurzen Statements und Diskussionen\, vor allem aber mit wiederholten Aufführungen dieser Komposition.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLeopold Spinner studierte in Österreich u.a. bei Anton Webern\, 1939 emigrierte er nach England\, wo er sein ganzes weiteres Leben verbrachte.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nSeine Sonatine entstand vor genau 50 Jahren. Damals wurde sie wenig beachtet. Das lag an der kulturpolitischen Konstellation: Der traditionelle Konzertbetrieb interessierte sich nicht für neue Musik\, und die Komponisten der Nachkriegsavantgarde wie Karlheinz Stockhausen oder Pierre Boulez waren so sehr mit sich selbst beschäftigt\, dass sie die Musik der vorhergehenden Generationen nicht beachteten. \nWer sich jedoch heute mit Spinners Sonatine für Klavier auseinandersetzt\, erkennt die herausragende Bedeutung dieser Komposition. \nAn den Interpreten und die Hörer stellt Leopold Spinners Sonatine hohe Ansprüche. Ich übe dieses Werk seit zehn Jahren\, ich habe es gelegentlich aufgeführt\, empfand das Resultat aber jedes Mal als provisorisch. In letzter Zeit habe ich mich nochmals intensiv damit beschäftigt\, unterstützt von Professor Reinhard Kapp\, der mich in Fragen der Interpretation berät. Reinhard Kapp ist emeritierter Professor der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Einer seiner Schwerpunkte ist die Musik der zweiten Wiener Schule\, 2017 hat er im Arnold-Schönberg-Center bereits ein Symposium zu Spinner organisiert. \nGemeinsam wollen wir uns diesem außerordentlichen Werk annähern und dabei die Chance nutzen\, tief ins Detail der Komposition zu gehen.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nProgramm\n11.00 – 14.00 Uhr:\nÖffentliche Probe\nIch bereite mich auf das Konzert vor. Wer Lust hat\, kann vorbeikommen\, mir zuhören\, mir Fragen stellen und Ratschläge geben. \n16.00-18.00 Uhr:\nWorkshop unter der Leitung von Prof. Reinhard Kapp\nWir diskutieren über Fragen\, die sich durch die Beschäftigung mit dieser Komposition ergeben. Wie erleben wir das Werk\, wenn wir den Notentext analysieren? Und wie\, wenn wir uns auf den bloßen Höreindruck verlassen? In welcher Beziehung stehen die beiden Erfahrungen zueinander? \n20.00 Uhr:\nKonzert\nIch werde das Stück zweimal aufführen\, am Anfang und am Schluss. In einem kurzen Kommentar gebe ich Auskunft über meine Erfahrungen mit diesem Werk und den Erkenntnissen aus den vorangegangenen Veranstaltungen. Dazwischen spiele ich zwei Kompositionen\, von denen ich denke\, dass sie zur Sonatine von Spinner passen: die nachgelassene Suite Es-dur BWV 819 von J.S.Bach und die Sonate in B-dur KV 570 von Mozart.
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